#1

hallo ich brauche rat bezüglich trocknung des holzes ohne risse zu bekommen

in Djembe bauen, reparieren und pflegen 24.07.2014 06:32
von roland • 26 Beiträge | 300 Punkte

Hi Forum
Ich habe zugang zu Holzstämmen und möchte daraus Djembes bauen. Meine Frage ist jetzt arbeite ich mt dem frischen Stamm oder muß der als ganzes trocknen ? Wie verhindere ich das Risse entstehen. Ist es auch entscheident wann der Baum gefällt wird Winter oder Sommer, wegen des Saftes, also Feuchtigkeits gehalt des holzes ? Und welche heimischen Hölzer eignen sich überhaupt ? Mir würde vorschweben, Kirsche Robinie oder Nuß. Danke im Vorraus für alle Tips

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#2

RE: hallo ich brauche rat bezüglich trocknung des holzes ohne risse zu bekommen

in Djembe bauen, reparieren und pflegen 24.07.2014 07:33
von raphael • 629 Beiträge | 6362 Punkte

Hallo Roland!

Der Baum muss immer im Winter gefällt werden, sonst steht er in Saft, bei Frühjahrschlägerung gibt es arge Risse beim Trocknen.
Man muss die Rohform aus dem "frischen" Stamm rausarbeiten, dann mindestens ein Jahr trocknen lassen, der Kern des Baumes muss als Erstes raus. Risse lassen sich dennoch kaum vermeiden, können aber später geschlossen werden.

Kirsche ist gut geeignet, Nuss auch, Robinie ist hart und sicher auch gut verwendbar. Wie hast du die Arbeit vor? Alles händisch oder doch mit Kettensäge?

Ich habe den Stamm mit einem 80 cm langen Bohrer mehrfach in der Mitte durchbohrt und den Kern entfernt, darauf mit einem breiten Hohleisen ca 20 cm tief im Kessel ausgehöhlt, danach erst traute ich mich mit der Kettensäge zu arbeiten, vorher hatte ich Angst, dass sie sich verfängt und mir entgegenspringt.

Bei weiteren Fragen stehe ich dir gern zur Verfügung.

Grüße Raphael

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#3

RE: hallo ich brauche rat bezüglich trocknung des holzes ohne risse zu bekommen

in Djembe bauen, reparieren und pflegen 25.07.2014 06:07
von roland • 26 Beiträge | 300 Punkte

Danke Raphael
Ich habe auf beiden Enden den Mittelpunkt angezeichnet und mit der Kettensäge eingestochen, kreuzförmig. Dann den Aussenring doppelt dick angezeichnet und von da wieder zum mittelpunkt schräg nach unten eingestochen 8 mal so habe ich den Kessel grob ausgehöhlt. Dann die Aussenform grob zugeschnitten. Aussen hab ich dann mit einem Zugeisen gearbeitet. Das war die Arbeit eines halben Tages. Zwei Tage später als ich weitermachen wollte hatte ich 8 Risse von 7-8 Millimeter. Nun wirds wohl ein Pflanzgefäß für Blumen werden.
Danke noch mal für die Info Roland

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